Aurum Manus
Heilsame Berührung — Warum Massage Dein Nervensystem beruhigen kann
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Warum Massage? Massagen können das Nervensystem, welches z.B. durch Stress, körperliche oder seelische Belastungen aus dem Gleichgewicht geraten ist, über den Körper in Balance bringen. Es bedarf hierbei keiner Worte, vielmehr bedienen wir uns einer uralten Sprache, einer Sprache die wir schon im Mutterleib lernen: Berührung. Die Erfahrung über die Wahrnehmung der Haut, des Körpers tief zu entspannen, kann als sehr heilsam empfunden werden. Hier steht das Spüren in Vordergrund und man darf den Kopf einfach mal abschalten.
Warum Massage?
Massagen können das Nervensystem, welches z.B. durch Stress, seelische Belastungen oder auch Traumata aus dem Gleichgewicht geraten ist, über den Körper sanft in Balance bringen.
Es bedarf hierbei keiner Worte, vielmehr bedienen wir uns einer Sprache, die wir schon als Babys kennen: die Sprache der Berührung und des Vertrauens.
Die Erfahrung über achtsame Berührung und die Wahrnehmung des Körpers tief zu entspannen, kann als sehr angenehm empfunden werden. hier steht das Spüren in Vordergrund und Du darfst den Kopf einfach mal abschalten.
Wie ist die Wirkung von Massagen aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel zu erklären?
Durch die sanfte, langsame Berührung werden Rezeptoren in der Haut in bestimmter Art und Weise aktiviert. Diese Reize werden über das Rückenmark an das Zentrale Nervensystem weitergeleitet und landen dort im Limbischen System. Dieses informiert wiederum den Nervus Vagus, welcher als größter und wichtigster Nerv des Parasympathikus unter anderem für Tiefenentspannung zuständig ist.
Während einer Massage sinkt die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Infolgedessen können sich Blutdruck und Herzfrequenz auf ein ausgeglicheneres Niveau einpendeln und der Organismus gelangt in einen Zustand tief empfundener Ruhe.
Die wohltuende und regulierende Wirkung einer Massage kann bis zu mehreren Tagen nach dem Termin anhalten und ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten.
Einige spannende Fakten zum Thema Stresshormone:
Während unsere Stresshormone für akute Gefahrensituationen überaus sinnvoll und manchmal sogar überlebenswichtig sind, schaden sie uns bei länger andauernder Ausschüttung u.U. enorm.
Sie blockieren zum Beispiel Synthesewege anderer Hormone und können sich so schädigend auf die Hormonkreisläufe der Sexualorgane und der Schilddrüse auswirken.
Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Nervensystem kann so etwa zu Zyklusunregelmäßigkeiten, PMS, der Unfähigkeit schwanger zu werden oder verstärkten Wechseljahresbeschwerden führen.
Man könnte also sagen, ohne ein reguliertes Nervensystem geht nichts.
Auf welchem Weg wirkt eine Massage noch?
Aromaöle, welche gern bei einer Massage zum Einsatz kommen, können ihre Wirkung nicht selten sehr umfassend und auch schnell entfalten.
Über die Riechzellen in den Schleimhäuten des Nasendaches, welches sich räumlich in unmittelbarer Nähe zum Gehirn befinden und über den Riechnerv, der ebenfalls nur einen kurzen Weg zum limbischen System - der "Schaltzentrale" unserer Gefühle im Gehirn - hat, können ätherische Öle auf direktem Weg ihre Wirkung zeigen. Auch hier spielt der oben bereits beschriebene Nervus Vagus eine zentrale Rolle. Er kann durch die Informationen der ätherischen Öle den Parasympathikus zusätzlich aktivieren, was Körper und Seele helfen kann, noch leichter in die Entspannung zu finden.
Ein überraschender Fakt zum Thema Riechzellen
Forscher der Ruhr- Universität Bochum konnten belegen, dass der Mensch über vergleichbare "Riechzellen" auch in den Schleimhäuten anderen Organen verfügt.
Sowohl unsere Haut, Lunge und Bronchien, sowie unser Gastrointestinaltrakt verfügen über Riechzellen.
Anders als der Signalweg über die Nase, den wir bewusst als Aroma oder Geruch wahrnehmen können, entziehen sich die Signalwege der Geruchsrezeptoren anderer Organe unserem Bewusstsein. Dennoch steuern sie aber wichtige biologische Prozesse, soviel ist klar.
Es ist also anzunehmen, dass Aromaöle über alle Häute (Haut und Schleimhäute) unseres Körpers ihre Wirkung entfalten können. Über Aerosole in Bronchien und Lunge, über die Haut durch Einreibungen und über Nahrung die reich an ätherischen Ölen ist, auch in unserem Magen- und Darmtrakt.
Der Vollständigkeit halber muss aber erwähnt werden, dass hier die Forschung noch sehr jung ist und man noch nicht genau weiß, wie die Informationswege im Detail funktionieren und welche Reaktionen im Körper genau ausgelöst werden.
Des Guten noch nicht genug?
Dann noch zwei weitere Fakten:
Massagen fördern nachweislich die Durchblutung, so dass Gewebe und Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und Abfallstoffe besser abtransportiert werden können.
Zudem können Massagen wohl auch einen Beitrag zum Wohlbefinden leisten, indem sie die Ausschüttung körpereigener, schmerzlindernder Substanzen, wie z.B. Endorphinen mehr oder minder anregen und zudem einen durchaus positiven Einfluss auf den Haushalt unserer Glückshormone Serotonin und Dopamin haben können.
Ich lade Dich darum ein, die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung einer Massage selbst zu erfahren und Dir etwas Gutes zu tun.